Die Klasse 10a nahm an zwei Tagen am Projekt RuhrKunstNachbarn der Ruhrkunstmuseen teil und besuchte das Essener Museum Folkwang sowie das Kunstmuseum Alte Post in Mülheim a. d. Ruhr.

Unter dem Thema Stadtfacetten setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Stadtraum und der Architektur der beiden Partnermuseen sowie mit Kunst der klassischen Moderne auseinander.

In Essen wurde mittels Zeichnungen auf Folie und Papier der Stadtraum und die Architektur um das Museum Folkwang erkundet, von außen und von innen gesehen.

In Mülheim a. d. Ruhr gingen die Lernenden auf die Suche nach Oberflächen und Formen der Stadtarchitektur, verglichen Fotos des Museumsgebäudes früher und heute und entwickelten mit Collagen und Rollagen fiktive Museumsarchitekturen.

Es wurden in den Museen Stadtszenen von Künstlern wie Ernst Ludwig Kirchner, Lyonel Feininger und August Macke betrachtet und dabei verschiedene künstlerische Darstellungsweisen reflektiert.

 

RuhrKunstNachbarn ist ein neues Kooperations- und Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen, gefördert durch die Stiftung Mercator. Jeweils zwei RuhrKunstMuseen bilden eine Partnerschaft mit einem gemeinsamen Workshop-Programm für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Altersstufen. RuhrKunstNachbarn bietet die Möglichkeit einer intensiven Auseinandersetzung mit den Kunstmuseen und ihren Sammlungen sowie der Urbanität des Ruhrgebiets. Eine Teilnahme sieht pro Schulklasse zwei verbindliche Museumsbesuche vor. Jeweils zwei Museen bilden eine feste Partnerschaft. Zunächst wird das Kunstmuseum der Heimatstadt besucht, später das benachbarte RuhrKunstMuseum.
Die Workshops und alle benötigten Materialien sind für Schülerinnen und Schüler kostenfrei. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten einen Museumspass.  

Mehr Informationen:

www.ruhrkunstmuseen.com/kunstvermittlung/ruhr-kunst-nachbarn.html

 

Sirkku Wolle und Christina Kemper