In Deutschland entscheiden oftmals nicht die Talente und Fähigkeiten über den Weg in die Hochschule, sondern die familiären Hintergründe. Ein zentrales Ziel des Projektes NRW-Talentscouting ist deshalb, jungen Menschen gleiche Bildungschancen zu ermöglichen - unabhängig vom Bildungshintergrund oder Einkommen der Eltern.

Das Land stellt dafür bis 2020 jährlich bis zu 6,4 Millionen Euro zur Verfügung. Die sieben beteiligten NRW-Hochschulen (Westfälische Hochschule, Ruhr-Universität und Hochschule Bochum, Technische Universität und Fachhochschule Dortmund, Hochschule Ruhr-West und die Universität Duisburg-Essen) haben sich über einen Wettbewerb der Landesregierung für das Programm qualifiziert. 2017 werden 7 weitere Hochschulen hinzukommen.

Seit April 2016 kooperiert die UNESCO-Schule Essen nun mit dem Projekt NRW-Talentscouting am Standort der Universität Duisburg-Essen.

Die Talentscouts unterstützen die Jugendlichen in Beratungsgesprächen bei der Studien- und Berufsorientierung. Hierzu sind die Scouts regelmäßig in den Schulen vor Ort. So werden geeignete Jugendliche ohne akademische Wurzeln ermutigt, sich ein Studium zuzutrauen und dabei unterstützt, diesen Weg auch erfolgreich zu bestehen.

An der UNESCO-Schule steht Inka Achtelik den Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat zur Seite. Als Talentscout der Universität Duisburg-Essen möchte sie diese auf ihrem Bildungsweg im Übergang von der Schule zu Hochschule begleiten, ihre Talente hervorheben, sie motivieren und Orientierung bieten.